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8. April 2026

Neue Berechnungen überprüft vom IVL - bis zu 75% geringere Klimaauswirkung.

Neue Berechnungen überprüft vom IVL - bis zu 75% geringere Klimaauswirkung.

Die Behandlung von industriellen Abfallströmen steht vor einem Wandel. Mit der Annäherung an die Agenda 2030 nimmt der Druck auf die Industrie zu, ihre Klimaauswirkungen zu verringern und nachhaltigere Lösungen zu wählen.

Heute werden große Mengen Prozesswasser durch Hochtemperaturverbrennung behandelt – eine robuste und etablierte Methode, aber auch eine der energieintensivsten Lösungen mit erheblichen Treibhausgasemissionen. Gleichzeitig besteht Industrieabfall oft zu etwa 90% aus Wasser. Dies bedeutet, dass große Wassermengen transportiert und anschließend verbrannt werden, was viel Energie erfordert und die hohe Klimaauswirkung dieser Methode verstärkt.

Um die Alternativen zu verdeutlichen, hat Helios eine lebenszyklusbasierte Berechnung erstellt, in der die Klimaauswirkungen der Helios-Technologie mit einem theoretisch berechneten Referenzszenario verglichen werden, in dem der gesamte Abfallstrom durch Hochtemperaturverbrennung behandelt wird.

Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Unterschied: Die Helios-Technologie kann die CO₂e-Emissionen um bis zu 75% im Vergleich zur Hochtemperaturverbrennung des gleichen Prozesswasserstroms reduzieren.

Der große Unterschied liegt in der Art der Abfallbehandlung. Mit der Helios-Lösung wird das Prozesswasser direkt vor Ort beim Kunden durch Niedertemperatur-Eindampfung behandelt. Das Ergebnis ist, dass etwa 90% des Wassers in einen Kreislauf zurückgeführt werden können, während nur etwa 10% als Konzentrat verbleiben, das als Abfall behandelt oder als Ressource zurückgewonnen werden kann, zum Beispiel für die Biogasproduktion.

Dies bedeutet, dass die Abfallmengen stark reduziert werden, der Transportbedarf sinkt und Ressourcen genutzt werden können, anstatt sie vollständig durch Verbrennung zu verlieren.

Die Studie wurde vom IVL Svenska Miljöinstitutet überprüft, was sicherstellt, dass die Klimaberechnung in Bezug auf Methode und Wahl der Emissionsfaktoren repräsentativ ist.

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